steinreich

Der Herbst bringt es zu tage, die Albbauern sind steinreich und waren es wohl schon immer.

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Dass Stonehenge nicht auf der Alb entstehen konnte, liegt somit auf der Hand, denn von Steinen hatten die Albbauern schon immer genug.  😉 Steinreich und zugleich bettelarm, davon konnten die Älbler ein Lied singen. Die Redewendung: „Viel Steine gab´s und wenig Brot“, bringt dies vortrefflich auf den Punkt. Genügsamkeit und Gottesfurcht waren deshalb notwendige Eigenschaften, um das karge Dasein auf der Albhochfläche fristen zu können.

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Der tiefen Religiosität ist es zu verdanken, dass sich die Älbler dann doch noch zusätzliche Steine auf den Acker stellten, Flurkreuze. Mit diesen wurden häufig Wegkreuzungen markiert. Da sich Wege im Laufe von Jahrhunderten verändern, kann man heute ein solches Kreuz auch mal auf einem Acker finden, so dass der Bauer beim Bestellen des Feldes drumherum kurven muss.

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Normalerweise verbessert sich die Situation nicht, wenn jemand seinen Senf dazu gibt, doch in diesem Fall trägt dieser wohl als Gründünger zur Bodenverbesserung bei.

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Alle Aufnahmen wurden mit der Kompaktkamera LUMIX Panasonic DMC-TZ8 aufgenommen.

Aufzug-Testturm

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Auf 246 m Länge zerteilt der Testturm das Blau des Himmels und konkurriert mit Sonne, Wolken und Flugzeugen.

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In weniger als 10 Monaten wurde der Turm errichtet. Nur 68 Tage waren erforderlich, um die Betonhülle des Turmes zu gießen. Mittels Gleitschalungsbauweise wuchs der Turm täglich um 5,6 m in die Höhe. Betoniert wurde rund um die Uhr.

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Die Betonröhre des Turms steckt 30 m tief in der Erde. 232 m über der Erdoberfläche befindet sich die Aussichtsplattform, die höchste in Deutschland.

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Der Blick geht von der Schwäbischen Alb über Rottweil und die Bar bis zum Schwarzwald. Bei guter Sicht erkennt man sogar die 4000er der Berner Alpen.

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Die Fassade des Turmes besteht aus einem vorgehängten Glasgewebe, das mit Teflon beschichtet ist. Diese Verkleidung gibt dem Turm sein spektakuläres Aussehen. Im Outfit eines überdimensionalen Bohrers scheint er sich – der Verkleidung sei Dank – förmlich in den Himmel zu schrauben.

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Doch hinter dieser Verkleidung steckt mehr als nur Ästhetik. So beschattet sie die Betonröhre des Turmes. Dadurch werden die thermischen Spannungen geringer, so dass weniger Stahl beim Betonieren verbaut werden musste. Zugleich sorgt die Verkleidung für einen geringeren Strömungswiderstand bei Wind. Dies reduziert die Amplitude mit der der Turm schwingt. Ein zusätzlicher Schwingungsdämpfer mit 240 t Masse begrenzt die Amplitude auf 36 cm.

Mit Hilfe von Stellmotoren kann der Schwingungsdämpfer aber auch dazu benutzt werden, den Turm gezielt in Schwingung zu versetzen, um so die Auswirkungen auf die Aufzugstechnik zu testen. Insgesamt befinden sich 12 Aufzugsschächte im Turm. Der schnellste Aufzug bringt es auf rund 65 km/h.

Weitere Informationen siehe unter ThyssenKrupp .

Sonnenblumen

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Sogar auf der Albhochfläche blühen nur noch einzelne Exemplare. Die letzte Gelegenheit also, um zu zeigen, weshalb die Sonnenblume Sonnenblume heißt.

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Das mit dem Namen geht doch wohl in Ordnung, oder?

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Milch- und andere Straßen

Nächte, in denen die Voraussetzungen für gute Sternenbilder stimmen und die so angenehm warm sind, dass das Herumexperimentieren Spaß macht, sind so zahlreich nicht. Diesen Sommer hat es immer wieder mal gepasst.

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Wieder einmal suchte ich einen Parkplatz nahe der Salmendinger Kapelle auf. Ich wusste, dass sich hier die Milchstraße schön zwischen Bäumen platzieren lässt, deren Kronen sich wie Scherenschnitte vom Nachthimmel abheben. Die Ortschaft Ringingen sorgt hier für eine ansprechende Hintergrundbeleuchtung.

IMG_6260Die nahe Straße fand ich anfänglich ziemlich störend, doch dann bezog ich die Fahrzeuge bewußt in die Bildgestaltung ein.

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Zum Schluss war ich von der Teilbeleuchtung der Landschaft richtig begeistert.

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Jetzt reichts!

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Täglich brennt sie gnadenlos vom Himmel. Die Wälder beginnen zu vertrocknen und das Obst fällt mangels Wasser notreif von den Bäumen. Selbst bei der Salmendinger Kapelle, immerhin auf 886 m Höhe, lässt sich die Sonne von den paar  Wölkchen nicht aus dem Konzept bringen. Und der Versuch sie ans Kreuz zu nageln scheiterte kläglich.

Soca, Slowenien

Diesen Juni war es endlich wieder einmal so weit. Nach über einem Jahr Pause packte ich mein Kajak auf´s Autodach und fuhr an die Soca nach Slowenien. Die Soca hat in den Julischen Alpen ein herrliches Tal geformt, das Outdoorsportler aller Facetten anlockt. Das nachfolgende Bild zeigt die Ebene bei Bovec mit Blick auf den Mangart (li). Der im ersten Weltkrieg schwer umkämpfte Berg war Teil der Isonzofront (Isonzo = Soca). In insgesamt zwölf Schlachten zwischen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich einerseits und Italien andererseits wurden hier hunderttausende Soldaten abgeschlachtet. Bei Interesse siehe staatsarchiv.at oder Wikipedia.

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Mit ihrem türkisenen Wasser, das herrlich mit den weißen Kalksteinblöcken und Sandbuchten kontrastiert, bietet die Soca traumhaftes Wildwasser. Im nachfolgenden Bild verschwindet der Bach unter der Hängebrücke zwischen den Kalkfelsen der Oberen Blockstrecke.

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Die Hängebrücke ermöglicht einen optimalen Überblick über den nachfolgenden Streckenabschnitt und erleichtert so die Auswahl einer geeigneten Fahrtroute.

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Vom Kajak aus bietet sich jedoch eine völlig andere Perspektive. Hier eine Dreiergruppe bei der „Arbeit“.

 

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Wie man sieht, erfordert die Befahrung der Blockstrecke volle Konzentration.

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Erst wenn alle Gruppenmitglieder eine Passage sicher bewältigt haben, geht es weiter.

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Fotografik II

Die zweizeilige Gerste eignet sich besonders gut für eine grafische Umsetzung.

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Für die nachfolgende Aufnahme einer Seidenpflanze (Asclebias), musste ich den Blumenstrauß meiner Frau zerpflücken.

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                      (Zum Vergrößern auf die jeweilige Grafik klicken)

Die filigranen Fruchtstände des Riesensternlauchs (allium globemaster) stehen den spektakulären Leuchtspuren eines Feuerwerks in nichts nach.

 

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(Zum Vergrößern auf die jeweilige Grafik klicken)

Natürlich kommt man an den Disteln nicht vorbei. Holzschnittartig präsentieren sie ihr Stachelkleid. (Hier: Dipsacus fullonum)

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Blässhuhn-Variationen

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Zum Vergrößern anklicken.

Schon zu jenen Zeiten, in welchen man sich noch in der Dunkelkammer die Zeit vertrieb, fand ich Gefallen an graphischen Arbeiten.

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(Zum Vergrößern auf die einzelne Grafik klicken)

Disteln (hier: Cirsium vulgare) sind tolle Objekte für eine graphische Ausarbeitung.

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Der Aufwand war damals nicht unerheblich: Mehrfaches Umkopieren auf O81P oder einen ähnlichen Planfilm war mühsame Basisarbeit für Verhärtungen und Solarisationen. Diese konnten dann in unterschiedlicher Weise weiterverarbeitet werden. Ein langer Weg zum fertigen Produkt. Heute, im digitalen Zeitalter, kommt man schneller zu Resultaten.

Nachfolgend: Spiegelungen am Wasserloch, Namibia

Die nachfolgende Verhärtung zeigt eine Bewässerungsanlage in Tasmanien.

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