Sommermode 2025

Wärmstens empfohlen, das Outfit für heiße Tage.
Ich bin Hobbyfotograf. Das heißt, ich musste mein Geld noch nie mit Fotografieren verdienen. Dennoch fotografiere ich leidenschaftlich gerne und mit dem Anspruch, mich qualitativ zu verbessern. Meine erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir mit 16 Jahren vom Lohn meines ersten Ferienjobs, eine EXAKTA VX 1000. Wichtig für mich waren auch die kreativen Stunden in der Dunkelkammer. Ob SW, Farbe, Dia oder graphische Verarbeitung von Planfilmen, alles wurde erpobt und praktiziert. Hängen blieb ich dann beim Dia. Noch ohne eingebauten Belichtungsmesser und ohne Programmautomatik im jeweiligen Moment die Aufnahme richtig auszubelichten war in dieser Zeit neben der Bildgestaltung noch eine echte Herausforderung, denn anschließende Korrekturmöglichkeiten gab es keine. Der Umstieg auf die digitale Fotografie erfolgte bei mir nicht freiwillig. Als mir bei einer Reise durch Namibia meine Fotoausrüstung mit meiner geliebten Canon 100 gestohlen wurde, brach das digitale Zeitalter über mich herein. Meine fotografische Entwicklung geht auf zwei scheinbar gegensätzliche, sich aber trefflich ergänzende Wurzeln zurück, der Landschafts- und der Sportfotografie. Bei der fotografischen Aufarbeitung von Wildwasserexkursionen verschmolzen beide Bereiche zu einer Einheit. Über die Reisefotografie erweiterte sich mein Spektrum um die Tierfotografie und die Menschen, die auch in meinen Reisen eine immer größere Bedeutung erhielten. Heute zählt für mich die Street- und Portraitfotografie zu den größten Herausforderungen.

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Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wurde 2009 beschlossen. Bei Baubeginn 2010 belief sich die Kostenschätzung auf 4,1 Mrd. Euro. Im Laufe der Jahre wurde das Projekt mehrfach ausgeweitet. Inzwischen liegen die geschätzten Kosten bei 11,4 Mrd. Euro. Häufig wird „Stuttgart 21“ auf den Bau eines neuen Bahnhofs verkürzt, doch es geht um viel mehr. Der gesamte Bahnknoten Stuttgart wird umgebaut mit Auswirkungen weit in das Umland hinein. Zum Beispiel wird der Flugplatz Stuttgart in das Bahnnetz eingebunden und nicht zu vergessen auch die Schnellbahntrasse Stuttgart – Ulm steht damit im Zusammenhang. Für die Stadt Stuttgart, die durch ihre Kessellage räumlich sehr begrenzt ist, ergeben sich durch den Rückbau der ausgedehnten, oberirdischen Gleisanlagen umfangreiche Möglichkeit der Stadtentwicklung.

Von Beginn an gab es erhebliche Widerstände gegen dieses Großprojekt. Die Gründe und die Motive dafür waren und sind vielfältig. Sie hier aufzudröseln würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Nach dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg 2011 brachte erst eine Volksabstimmung Klarheit über den Weiterbau des Projektes. Passend zu dieser Gemengelage ist das Regenbild oben. Es zeigt den Blick vom Info Turm über die neue Bahnhofsdecke mit ihren Lichtaugen. Den Hintergrund beherrscht der denkmalgeschützte Bonatzbau, der gegenwärtig umgebaut wird.

Die Kelchstützen mit ihren Lichtaugen sind zum Symbol für den neuen unterirdischen Stuttgarter Bahnhof geworden. Der Vergleich von Modell und Wirklichkeit zeigt die Übereinstimmung. Das durch sie einfallende und gestreute Tageslicht soll ausreichen, um den Bahnhof tagsüber auszuleuchten.





Mit diesen Stützen steht und fällt der Bahnhof. An ihnen hängt wirklich alles von der Decke über die Zugangs- und Brückenebene bis zur Oberleitung der Bahn. Das folgende Bild zeigt wie eine Kelchstütze durch eine Öffnung der Zugangsebene nach oben strebt. Von der Zugangsebene aus werden die Bahnsteige über Rolltreppen erschlossen. Eine Ebene unter den Bahnsteigen verkehrt die S-Bahn.


Dieses Bild zeigt die Zugangsebene vor dem Bonatzbau. Die Aussparungen in der Decke nehmen die Beleuchtung auf. Das erste Bild unten zeigt den ausgekernten Bonatzbau, die Eingangshalle des ehemaligen Bahnhofs. Im Hintergrund ist der einstige Nordeingang zu erkennen. Nach rechts, dort wo früher die Gleisenden des alten Kopfbahnhofs lagen, geht es nun hinaus auf den Deckel des neuen Bahnhofs. Man erkennt einmal die Glaskuppel des künftigen Nordeingangs und hinter den Gerüstteilen den denkmalgeschützten Bau der Bahndirektion.




Vom Deckel des neuen Bahnhofs geht der Blick über ein Lichtauge hinüber zum Info Turm Stuttgart (ITS). Dies ist das offizielle Informationszentrum des Bauträgers. Hier kann man sich über den Stand der Bautätigkeiten informieren oder eine Baustellenführung buchen. Im unteren Bild ist hinter dem zentralen Lichtauge der Bonatzbau zu sehen und rechts die Sparkassenzentrale.


Das letzte Bild zeigt den Blick von der Schlossgartenebene nach Süden. Bei der schwarzen Konstruktion, die hart durchs Bild schneidet, handelt es sich um die Fußgängerüberleitung vom derzeitigen Gleisende über die Baustelle des neuen Bahnhofs hinüber zur Königstraße.
Weitere Beiträge zu Stuttgart 21 findest du unter: Tunnelbau, Stuttgart 21, Bahnprojekt Stuttgart – Ulm
Der Photoclub Reutlingen wird 2025 zum zweiten Mal in Folge Deutscher Printcupmeister. Doch damit nicht genug, unser Mitglied Rainer Otto wurde Gesamtsieger in der Einzelwertung und machte so den grandiosen Erfolg perfekt.

Von links: Eberhard Gruner, Paul Steimle, Gerhard Bröker, Horst Hirning, Rainer Otto, Monika Egerer, Monika Bauer, Martin Hust, Angelika Reich und Elisabeth Schmidt.
Mit diesem Foto für den Ausstellungskatalog hielt die erfolgreiche Truppe den Augenblick des Triumphes mit einer gehörigen Portion Selbstironie fest.
Die Vielzahl der Fahrzeughersteller ist erstaunlich.



Wolseley war ein britischer Autobauer, der zwischen 1932 und 1935 unter dem Namen Hornet Spezial leichte Sportmodelle baute. Nach Verkauf an die Firma MG wurde die Produktion des Hornet eingestellt.


Zu Oldtimern gehören natürlich auch eine ganze Reihe Accessoires, die die Show komplettieren. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit die Fahrerinnen und Fahrer vor die Kamera zu bekommen.






Es ist kaum zu glauben wie viele unterschiedliche Hersteller in der Anfangszeit des Automobils am Markt waren. Gute Ideen und Produkte reichten oft nicht aus, um auch nur ein Jahrzehnt zu überleben. Ein Szenario, wie es sich bei Einführung neuer Technologien ständig wiederholt.





Doch die Fahrzeuge und Details sind immer wieder eine Augenweide.
Eine Oldtimer-Rally hatte am Museum Boxenstop in Tübingen Mittagspause eingelegt. Eine tolle Gelegenheit, sich die alten Kisten etwas näher anzuschauen.

Beim Blick über den Parkplatz blieb ich an der leuchtend roten Limousine hängen. Der zweifarbig lackierte Hotchkiss 686 ist eine echte Rarität. Über den 6-Zylinder schreibt das Fachblatt „Octane„: „Der in den 1930er-Jahren produzierte Wagen war ein Ausdruck von Technik, Leistung und Raffinesse, der in seiner Zeit als eine der besten französischen Limousinen galt.“ Die Firma, die 1903 aus einem Rüstungsbetrieb hervorging, stellte bereits 1955 die Produktion der Personenwagen wieder ein. Die französisch-britische Kooperation hatte durch ihre konservative Modellpflege bereits damals den Anschluss an die dynamische Entwicklung im Automobilsektor verschlafen.





AMILCAR war eine weitere französische Marke, die in den Jahren 1921 bis 1927 kleine sportliche Fahrzeuge baute und sich im Motorsport engagierte.




Der englische Automobilhersteller Riley baute von 1895 bis 1939 Sportwagen.





Triumph Gloria ist eine Baureihe unterschiedlichster Fahrzeuge, die die englische Triumph Motor Company in den Jahren 1933 – 1938 auf den Markt brachte. Der Aufsatz auf dem Kühler ist übrigens ein Thermometer.





Eigentlich war ich gekommen, um Oldtimer zu fotografieren. Doch die mussten erst einmal warten. Denn bei Ankunft am Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop in Tübingen blieb ich an einem auf alt getrimmten Sportwagen hängen.

Das Morgan Aero 8 Coupe wurde von 2015 – 2018 produziert. Der Sportwagen, den es auch als Roadster gibt, verfügt über einen 4,8 l V8 Motor von BMW. Dessen 367 PS bringen den Wagen in 4,2 s aus dem Stand auf 100 km/h. Für ca. 190 000 € wird er heute zum Verkauf angeboten. Dann mal los! Man gönnt sich ja sonst nichts.

Früchte en masse. Eine solche Schwemme gab es bei uns noch nie!



Für Else.

Es war schon im Frühjahr 2025, als wir an einem regenverhangenen Tag die Altstadt von Dinkelsbühl besuchten. Es kann nur eine geben!? Sicherlich gibt es mehrere der „Schönsten historischen Altstädte Deutschlands“, doch Dinkelsbühl gehört zurecht dazu.



2013 wurde die 23. von insgesamt 39 Stauferstelen vor der St.-Paulskirche in Dinkelsbühl aufgestellt. Die Stelen verteilen sich auf 6 europäische Staaten und markieren Orte an denen die Staufer Spuren hinterlassen haben. Damit steht Dinkelsbühl in einer Reihe mit dem Castel Fiorentino in Süditalien, Bari, dem Kloster Maulbronn, dem Hohenstaufen, Nijmegen, Reutlingen und vielen mehr. Die Stele verweist auf die Gründung der Stadt 1170 / 1180 durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa.




Das Schlendern durch die Gassen ist eine Augenweide, die viele Details offenbart, wie hier das kleinste Fenster der Stadt.



