Insel Fünen

Von Schleswig kommend bogen wir nördlich von Kolding (Dänemark) auf die Insel Fünen ab. Nahe der Ortschaft Middelfart, direkt am Kleinen Belt, liegt der gut geführte Campinplatz Galsklint. Jetzt, anfangs September, war der Platz nur spärlich belegt, so dass wir unseren Camper in der ersten Reihe mit freier Sicht aufs Wasser abstellen konnten. Ein idealer Platz um zu entspannen.

grandioses Fachwerk – Melsungen

Unweit von Kassel überzeugt die mittelalterliche Kleinstadt an der Fulda mit einer überwältigenden Fülle historischer Fachwerkhäuser. Das alte Rathaus ist ein Prachtbau, der auch durch sein rotes Fachwerk besticht.

Wir besuchten Melsungen am Wochenende um den 31.08.25 während des „Feierabend-Marktes“. Dadurch waren im Bereich des Marktplatzes zahlreiche Verkaufsstände aufgebaut und alles bestuhlt. Auch Livemusik war angesagt.

Die Bedeutung der Stadt im Mittelalter ergab sich aus ihrer Lage an einem strategisch wichtigen Fuldaübergang. Hier kreuzten sich drei Handelsrouten. Deshalb war sie oft umkämpft. 1554 wurde der größte Teil der Stadt durch ein Großfeuer zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau entstand unter anderem das noch heute genutzte Rathaus.

Über die Brückenstraße gelangt man zur Bartenwetzerbrücke. Die massive Steinbrücke wurde 1596 fertiggestellt. Sie gilt als schönste Steinbrücke Hessens.

Tolle Fachwerkbauten gibt es in der gesamten Altstadt zu bestaunen.

Das Städtchen ist eine klare Empfehlung!

Einladung zur Ausstellung

Nach dem 3. Printcup 2025 des Deutschen Verbandes für Fotografie gewinnt der Photoclub Reutlingen auch den 1. Schwarzweiß-Printcup 2025. Der DVF stellt die knapp 40 Werke, die es in die Wertungsränge geschafft haben, in der vhs-Reutlingen aus.

Gaymann in Tübingen

Zum 75. Geburtstag des Cartoonisten Peter Gaymann eröffnete das Neue Kunstmuseum Tübingen eine Ausstellung mit dem Titel „Lachen in verrückten Zeiten“. Der Titel war Programm. Nie zuvor habe ich in einem Museum so viele Leute laut lachen hören. Ein Beleg dafür, dass Peter Gaymann in seinen Zeichnungen auf humorvolle Weise häufig den Nagel auf den Kopf trifft.

Das Huhn mit menschlichen Zügen brachte ihm den künstlerischen Durchbruch. Sein so erschaffenes Huniversum wird in bewährter Weise präsentiert. Bewegliche Stellwände gliedern nicht nur den Raum sondern setzen auch thematische Schwerpunkte.

Auch das Thema Kunst geht Gaymann humorvoll an.

Dass sich Kunst und Kommerz für ihn nicht ausschließen zeigt sein persönlicher Werdegang, der ihn von Freiburg über Rom an den Starnberger See brachte. Und wer daran bislang seine Zweifel hatte, wird spätestens an der Kasse eines Besseren belehrt. Dort findet sich unter anderem auch Eierliköre mit entsprechenden Etiketten.