Tobias Reißner

Wie angekündigt veröffentliche ich hier in loser Folge meine Beiträge zum fotojournalistischen Projekt „Leben und Arbeiten in Reutlingen“.

Zuerst zeige ich das Tableau der Bildreportage, das in der Größe 120 x 120 cm in der Ausstellung hing. Zur besseren Lesbarkeit folgt danach der Text, der auf dem Tableau zu sehen ist. Natürlich besteht auch die Möglichkeit das Tableau zu vergrößern.

Tobias Reißner ist Busfahrer aus Leidenschaft. Daran ändert auch der sportliche Beginn der Frühschicht nichts. Bald nach seiner Schulzeit begann er beim Reutlinger Stadtverkehr mit der Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Bereits die Ausbildung machte ihm viel Spaß, obgleich er zur Berufsschule immer wieder ins Internat nach Ehingen (Donau) musste. Auch heute spürt man noch einen gewissen Stolz, wenn er sich darüber freut, dass er am Ende seiner Lehrzeit als Busfahrer übernommen wurde.

In dem knappen Jahr Berufspraxis, das nun hinter ihm liegt, hat sich das Bild vom Traumberuf Busfahrer bei Herrn Reißner gefestigt. Ihm macht es sichtlich Spaß, die großen Busse durch die Straßen Reutlingens und der umliegenden Gemeinden zu steuern auch wenn manche Engstelle zur Herausforderung werden kann. Der Kontakt zu den Passagieren gefällt ihm. Negative Erlebnisse blieben ihm bislang erspart. Dafür freut er sich, dass seine Fahrgäste immer mal wieder seinen Fahrstil loben. Natürlich gibt es auch Kritik, doch damit kann er umgehen. Gelassenheit und Ruhe bewahren, sind ohnehin Eigenschaften, die ein Busfahrer mitbringen muss, meint Reißner.

Direktlinks zu früheren Beiträgen über das Projekt:

https://guckloch.org/2023/12/11/fahredeh-salehey/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/11/22/michaela-kaltsamis/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/09/01/leben-und-arbeiten-in-reutlingen/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/10/01/es-ist-vollbracht/(öffnet in neuem Tab)

Beiträge auf der Homepage des Photoclubs Reutlingen:

Bericht über die Vernissage, Onlinealbum

Winterträume

Die Bergbahn am Füssener Jöchle in Grän (Tannheimer Tal) bringt Skifahrer und Wanderer in wenigen Minuten von ca. 1200 m zur Bergstation auf über 1820 m Höhe. Letzten Samstag war dies die Fahrt in eine traumhafte Winterlandschaft.

Doch diese weiße Pracht währte nicht lange. Nach dem Wärmeeinbruch am Sonntag sind die Bäume bereits wieder schneefrei.

Fahredeh Salehey

Wie angekündigt veröffentliche ich hier in loser Folge meine Beiträge zum fotojournalistischen Projekt „Leben und Arbeiten in Reutlingen“.

Zuerst zeige ich das Tableau der Bildreportage, das in der Größe 120 x 120 cm in der Ausstellung hing. Zur besseren Lesbarkeit folgt danach der Text, der auf dem Tableau zu sehen ist. Natürlich besteht auch die Möglichkeit das Tableau zu vergrößern.

Fahredeh Salehey stammt aus dem Iran, sie ist Kurdin. Im Iran arbeitete sie als Grundschullehrerin bis sie 1984 nach Deutschland auswanderte. Als alleinerziehende Mutter erzog sie ihre beiden Kinder. Darauf ist sie noch heute stolz und sie freut sich, dass ihr Sohn nach seinem Jurastudium als Rechtsanwalt tätig ist und sich auch ihre Tochter nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium „Friedensforschung und internationale Politik“ im Berufsleben etabliert hat.

Gegen Ende ihrer Berufstätigkeit beschloss sie ihrer Wahlheimat, die ihr eine Zukunft ermöglicht hatte, etwas zurückzugeben. So begann sie 2011 im S-Haus ihr ehrenamtliches Engagement. Dort wo an bedürftige Personen ein warmes Mittagessen für 2,50 € ausgegeben wird, sitzt sie zweimal wöchentlich an der Kasse.

Doch nicht genug, seit neun Jahren bringt sich Fahredeh Salehey zusätzlich an einem dritten Wochentag im Weltladen beim Verkauf fair gehandelter Produkte ehrenamtlich ein. In beiden Einrichtungen hat sie Spaß an ihrer Arbeit. Sie mag ihre Kunden und ihre KollegInnen. Deshalb möchte sie ihr ehrenamtliches Engagement auch gerne fortsetzen.

Direktlinks zu früheren Beiträgen über das Projekt:

https://guckloch.org/2023/11/22/michaela-kaltsamis/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/09/01/leben-und-arbeiten-in-reutlingen/(öffnet in neuem Tab)

https://guckloch.org/2023/10/01/es-ist-vollbracht/(öffnet in neuem Tab)

Beiträge auf der Homepage des Photoclubs Reutlingen:

Bericht über die Vernissage, Onlinealbum

Die Stadtführerin

Die Stadtführerin, die uns durch die alten Gemäuer von Regensburg geführt hat, kann ich nur empfehlen. In Rom geboren und aufgewachsen kam sie in jungen Jahren nach Deutschland. Nach mehreren Zwischenstationen hat sie sich schließlich in Regensburg niedergelassen. Kein Wunder, geht Regensburg doch auf ein römisches Heerlager zurück, dessen Befestigungsanlagen noch im heutigen Stadtbild ihre Spuren hinterlassen haben. Die Vergangenheit Regensburgs mit dem Herzen und aus dem Mund einer Römerin zu erfahren, ist einmalig, amüsant und höchst informativ zugleich. Ihr Temperament, das so nur Italienerinnen entwickeln können, machte unsere Stadtführung zum absoluten Genuss.

Wer bei Sabrina Capasso eine Stadtführung buchen möchte hier ihre Mailadresse: sabrinacapasso@web.de

Zu Regensburg siehe auch den Beitrag zur Steinernen Brücke.