Gedenkstätte Berliner Mauer

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In der Bernauer Straße, dem Ort, an dem sich beim Mauerbau erschütternde Szenen abgespielt haben, wurde 1998 auf dem ehemaligen Grenzstreifen die Gedenkstätte mit Besucherzentrum errichtet. Hierzu wurde ein 70 m langes Original-Teilstück der Grenzanlage wieder aufgebaut.

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In den Folgejahren wurde die „Gedenk-Mauer“ auf 1400 m erweitert. Ob bei dieser Darstellungsform die für die Ostgrenze im Volksmund übliche Bezeichnung „eiserner Vorhang“ Pate stand, konnte ich nicht verifizieren.

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An mehreren Informationsinseln kann man sich die bedrückende Geschichte der Jahre 1961 – 1989 erarbeiten. In hohem Maße berührend ist auch die Wand der 140 Todesopfer, die die Mauer in jenen Jahren gefordert hat. Ganz zu schweigen von den 251 Opfern, die in dieser Zeit als Reisende beim Grenzübertritt ums Leben kamen.

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Doch nicht nur die Offiziellen gedenken der Opfer, auch die Sprayer.

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Dabei zieht das Loch in der Wand selbst heute noch magisch an.

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Alles in allem eine Gedenkstätte deutscher Geschichte, die wirklich nachdenklich macht und unter die Haut geht.

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Weitere Infos findest du hier.

 

Berlin, East Side Gallery

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Nach dem Mauerfall am 9.11.1989 nahmen noch im selben Jahr die Kunstverbände der BRD und der DDR Gespräche auf. Mit dem Zusammenschluss beider Verbände wurde als erstes gemeinsames Projekt die Bemalung der Mauer in der Mühlstraße beschlossen.

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Hieraus resultierte der offizielle Auftrag des Ministerrats der DDR zur Schaffung der East Side Gallery in der Mühlstraße.

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Hierzu wurden 118 Künstler aus 21 Ländern eingeladen, die insgesamt 106 Bilder direkt auf die bestehende Mauer auftrugen.

Am 28.09.1990 wurde die Galerie eröffnet und bereits 1991 unter Denkmalschutz gestellt.

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Auf der Homepage der Interessenvertretung East Side Gallery steht unter anderem:

„Die East Side Gallery versteht sich als Denkmal für den Fall der Mauer und der friedlichen Überwindung von Grenzen und Konventionen zwischen Gesellschaften und Menschen …“.

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Es ist an der Zeit, dass wir uns auf diese kluge Formulierung besinnen, denn heute werden wieder mehr Mauern hochgezogen als eingerissen.

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Die Bodenspekulation ist zum Beispiel eine solche Mauer, die dazu geeignet ist, unsere Gesellschaft zu spalten. So wurde trotz Denkmalschutz ein Mauerstück entfernt, um Platz für ein Appartementhochhaus mit freiem Blick und freiem Zugang zum Spreeufer zu schaffen. Die East Side Gallery scheint trotz ihrer historischen und gesellschaftlichen Bedeutung durchaus gefährdet.

Wo die jeweiligen Mauern verlaufen, ist jedoch nicht immer eindeutig auszumachen.

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Dies zeigt auch der Blick zu den Konzernzentralen auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

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Insgesamt scheint mir die East Side Gallery mehr ein Mahnmal für die Gegenwart und Zukunft zu sein, denn als rückgewandte Gedenkstätte.

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Ein Besuch der längsten Open Air Gallrey der Welt ist jedem dringend anzuraten.

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bunt statt braun

Braun ist stets Gleichschaltung und Ausgrenzung.

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Dies darf es bei uns kein zweites Mal geben!

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Weder wegen der Hautfarbe,

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noch wegen der Religion.

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Lasst uns die Vielfalt als Chance begreifen und nicht als Bedrohung!

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Nur so kann Integration gelingen.

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Bunte Vielfalt statt brauner Einfalt!

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Aufzug-Testturm

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Auf 246 m Länge zerteilt der Testturm das Blau des Himmels und konkurriert mit Sonne, Wolken und Flugzeugen.

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In weniger als 10 Monaten wurde der Turm errichtet. Nur 68 Tage waren erforderlich, um die Betonhülle des Turmes zu gießen. Mittels Gleitschalungsbauweise wuchs der Turm täglich um 5,6 m in die Höhe. Betoniert wurde rund um die Uhr.

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Die Betonröhre des Turms steckt 30 m tief in der Erde. 232 m über der Erdoberfläche befindet sich die Aussichtsplattform, die höchste in Deutschland.

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Der Blick geht von der Schwäbischen Alb über Rottweil und die Bar bis zum Schwarzwald. Bei guter Sicht erkennt man sogar die 4000er der Berner Alpen.

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Die Fassade des Turmes besteht aus einem vorgehängten Glasgewebe, das mit Teflon beschichtet ist. Diese Verkleidung gibt dem Turm sein spektakuläres Aussehen. Im Outfit eines überdimensionalen Bohrers scheint er sich – der Verkleidung sei Dank – förmlich in den Himmel zu schrauben.

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Doch hinter dieser Verkleidung steckt mehr als nur Ästhetik. So beschattet sie die Betonröhre des Turmes. Dadurch werden die thermischen Spannungen geringer, so dass weniger Stahl beim Betonieren verbaut werden musste. Zugleich sorgt die Verkleidung für einen geringeren Strömungswiderstand bei Wind. Dies reduziert die Amplitude mit der der Turm schwingt. Ein zusätzlicher Schwingungsdämpfer mit 240 t Masse begrenzt die Amplitude auf 36 cm.

Mit Hilfe von Stellmotoren kann der Schwingungsdämpfer aber auch dazu benutzt werden, den Turm gezielt in Schwingung zu versetzen, um so die Auswirkungen auf die Aufzugstechnik zu testen. Insgesamt befinden sich 12 Aufzugsschächte im Turm. Der schnellste Aufzug bringt es auf rund 65 km/h.

Weitere Informationen siehe unter ThyssenKrupp .

Sonnenblumen

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Sogar auf der Albhochfläche blühen nur noch einzelne Exemplare. Die letzte Gelegenheit also, um zu zeigen, weshalb die Sonnenblume Sonnenblume heißt.

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Das mit dem Namen geht doch wohl in Ordnung, oder?

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Milch- und andere Straßen

Nächte, in denen die Voraussetzungen für gute Sternenbilder stimmen und die so angenehm warm sind, dass das Herumexperimentieren Spaß macht, sind so zahlreich nicht. Diesen Sommer hat es immer wieder mal gepasst.

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Wieder einmal suchte ich einen Parkplatz nahe der Salmendinger Kapelle auf. Ich wusste, dass sich hier die Milchstraße schön zwischen Bäumen platzieren lässt, deren Kronen sich wie Scherenschnitte vom Nachthimmel abheben. Die Ortschaft Ringingen sorgt hier für eine ansprechende Hintergrundbeleuchtung.

IMG_6260Die nahe Straße fand ich anfänglich ziemlich störend, doch dann bezog ich die Fahrzeuge bewußt in die Bildgestaltung ein.

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Zum Schluss war ich von der Teilbeleuchtung der Landschaft richtig begeistert.

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Soca, Slowenien

Diesen Juni war es endlich wieder einmal so weit. Nach über einem Jahr Pause packte ich mein Kajak auf´s Autodach und fuhr an die Soca nach Slowenien. Die Soca hat in den Julischen Alpen ein herrliches Tal geformt, das Outdoorsportler aller Facetten anlockt. Das nachfolgende Bild zeigt die Ebene bei Bovec mit Blick auf den Mangart (li). Der im ersten Weltkrieg schwer umkämpfte Berg war Teil der Isonzofront (Isonzo = Soca). In insgesamt zwölf Schlachten zwischen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich einerseits und Italien andererseits wurden hier hunderttausende Soldaten abgeschlachtet. Bei Interesse siehe staatsarchiv.at oder Wikipedia.

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Mit ihrem türkisenen Wasser, das herrlich mit den weißen Kalksteinblöcken und Sandbuchten kontrastiert, bietet die Soca traumhaftes Wildwasser. Im nachfolgenden Bild verschwindet der Bach unter der Hängebrücke zwischen den Kalkfelsen der Oberen Blockstrecke.

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Die Hängebrücke ermöglicht einen optimalen Überblick über den nachfolgenden Streckenabschnitt und erleichtert so die Auswahl einer geeigneten Fahrtroute.

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Vom Kajak aus bietet sich jedoch eine völlig andere Perspektive. Hier eine Dreiergruppe bei der „Arbeit“.

 

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Wie man sieht, erfordert die Befahrung der Blockstrecke volle Konzentration.

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Erst wenn alle Gruppenmitglieder eine Passage sicher bewältigt haben, geht es weiter.

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