bunt statt braun

Braun ist stets Gleichschaltung und Ausgrenzung.

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Dies darf es bei uns kein zweites Mal geben!

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Weder wegen der Hautfarbe,

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noch wegen der Religion.

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Lasst uns die Vielfalt als Chance begreifen und nicht als Bedrohung!

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Nur so kann Integration gelingen.

Vielfalt

Bunte Vielfalt statt brauner Einfalt!

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Aufzug-Testturm

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Auf 246 m Länge zerteilt der Testturm das Blau des Himmels und konkurriert mit Sonne, Wolken und Flugzeugen.

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In weniger als 10 Monaten wurde der Turm errichtet. Nur 68 Tage waren erforderlich, um die Betonhülle des Turmes zu gießen. Mittels Gleitschalungsbauweise wuchs der Turm täglich um 5,6 m in die Höhe. Betoniert wurde rund um die Uhr.

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Die Betonröhre des Turms steckt 30 m tief in der Erde. 232 m über der Erdoberfläche befindet sich die Aussichtsplattform, die höchste in Deutschland.

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Der Blick geht von der Schwäbischen Alb über Rottweil und die Bar bis zum Schwarzwald. Bei guter Sicht erkennt man sogar die 4000er der Berner Alpen.

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Die Fassade des Turmes besteht aus einem vorgehängten Glasgewebe, das mit Teflon beschichtet ist. Diese Verkleidung gibt dem Turm sein spektakuläres Aussehen. Im Outfit eines überdimensionalen Bohrers scheint er sich – der Verkleidung sei Dank – förmlich in den Himmel zu schrauben.

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Doch hinter dieser Verkleidung steckt mehr als nur Ästhetik. So beschattet sie die Betonröhre des Turmes. Dadurch werden die thermischen Spannungen geringer, so dass weniger Stahl beim Betonieren verbaut werden musste. Zugleich sorgt die Verkleidung für einen geringeren Strömungswiderstand bei Wind. Dies reduziert die Amplitude mit der der Turm schwingt. Ein zusätzlicher Schwingungsdämpfer mit 240 t Masse begrenzt die Amplitude auf 36 cm.

Mit Hilfe von Stellmotoren kann der Schwingungsdämpfer aber auch dazu benutzt werden, den Turm gezielt in Schwingung zu versetzen, um so die Auswirkungen auf die Aufzugstechnik zu testen. Insgesamt befinden sich 12 Aufzugsschächte im Turm. Der schnellste Aufzug bringt es auf rund 65 km/h.

Weitere Informationen siehe unter ThyssenKrupp .

Milch- und andere Straßen

Nächte, in denen die Voraussetzungen für gute Sternenbilder stimmen und die so angenehm warm sind, dass das Herumexperimentieren Spaß macht, sind so zahlreich nicht. Diesen Sommer hat es immer wieder mal gepasst.

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Wieder einmal suchte ich einen Parkplatz nahe der Salmendinger Kapelle auf. Ich wusste, dass sich hier die Milchstraße schön zwischen Bäumen platzieren lässt, deren Kronen sich wie Scherenschnitte vom Nachthimmel abheben. Die Ortschaft Ringingen sorgt hier für eine ansprechende Hintergrundbeleuchtung.

IMG_6260Die nahe Straße fand ich anfänglich ziemlich störend, doch dann bezog ich die Fahrzeuge bewußt in die Bildgestaltung ein.

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Zum Schluss war ich von der Teilbeleuchtung der Landschaft richtig begeistert.

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verlassen, verfallen, verfault

Es gibt sie  – überall, die „lost places“.

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Der verlassene Bahnhof von Garub, Namibia

Der Hauch der Vergänglichkeit berührt, kündigt er doch von längst vergangenen Schicksalsschlägen, Strukturkrisen, Zerstörungen oder gar tödlichen Ereignissen.

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Verlassene Häuser, wie hier in Bluff, finden sich in Neuseeland fast überall.

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Der Vergänglichkeit menschlichen Tuns begegnet einem jedoch nicht nur in verlassenen Gemäuern und ausrangierten Geräten, …

fahrbarer Bohrturm, Namibia

… vielmehr ist der Verfall der ständige Begleiter des Lebens.

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Das ist es, was berührt, irritiert und manchmal auch schockiert.

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Die Vergänglichkeit hat ihre eigene Ästhetik.

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Frühlingsexperimente

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Bildtitel: Grüne Explosion

Im Frühling explodiert das Grün. Dies lässt sich mittels Doppelbelichtung gut verdeutlichen.

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Tulpen hat man nie genug im Garten, oder? Wenn nicht, hilft auch hier eine Doppelbelichtung weiter.

Doch es geht auch klassisch. Der Frühling wirkt auch ganz ohne Schnickschnack.

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Und irgendwann erfasst es alle, das Frühlingserwachen! Sobald sich das erste Grün an den Bäumen zeigt, dauert es nur noch wenige Tage bis es die Berghänge vollständig erobert und ein geschlossenes Blätterdach ausgebildet hat.

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Frühling im Anmarsch

Buschwindröschen sprießen an Waldrändern …

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… und überziehen in großflächigen Teppichen die Buchenwälder der Schwäbischen Alb, wie hier bei Erbstetten.

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Ein Blick von der Ruine Wartstein ins Tal der Großen Lauter zeigt, dass der Frühling die Baumwipfel noch nicht erobert hat.

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Über die Ruine Monsberg führte der Weg unserer Wanderung …

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… hinab ins Tal, wo die Große Lauter, von massigen Kalkriffen eingeengt, im Wiesengrund mäandriert.

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Auf feuchteren Waldböden, wie hier im Wolfstal, dominiert in dieser Jahreszeit der Hohle Lerchensporn.

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Über das Wolfstal gelangt man zurück nach Erbstetten. Diese Rundwanderung, zu der ich heute von meiner Tochter eingeladen wurde, ist im Frühjahr ein besonderer Genuß.

Zum Abschluss noch einen Frühlingsgruß in SW.

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Andere Jahreszeiten: Herbstlicht, Herbst in der Toscana, eisige_Skulpturen, Eiswelten

 

 

 

Eiswelten

Bezogen auf die Talheimer Wasserfälle ist das Wort „Wasserfall“ ein großes,

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dennoch reicht es für märchenhafte Eiswelten und bizarre Eisformationen.

 

Bilderschau durch anklicken starten.

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Wer glaubt, dass die Zeiten des „eisernen Vorhangs“ längst vergangen sind, der irrt wohl.

 

Weitere Winterbilder siehe eisige_Skulpturen

Weitere sw-Projekte siehe: Porträts in swWorkshop StreetfotografieTasmanien: Cradle MountainsNeuseeland: DunedinTasmanien: Lake Gorden – Lake Padder