bunt statt braun

Braun ist stets Gleichschaltung und Ausgrenzung.

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Dies darf es bei uns kein zweites Mal geben!

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Weder wegen der Hautfarbe,

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noch wegen der Religion.

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Lasst uns die Vielfalt als Chance begreifen und nicht als Bedrohung!

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Nur so kann Integration gelingen.

Vielfalt

Bunte Vielfalt statt brauner Einfalt!

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Kommt er oder kommt er nicht?

Was wir 2015 auf unserer Reise durch Südengland erlebten, war eine freundliche, hilfsbereite und sozial engagierte Bevölkerung. Genauso offensichtlich war aber auch, dass der Blick zurück in die Tage, in denen Britannien noch „groß war“, unter den Briten einen breiteren Raum einzunehmen scheint, als der Blick nach vorn. Das Land steckt erfahrbar seit Jahrzehnten in einer Strukturkrise, da viele grundlegende Maßnahmen unterblieben, um es für die Zukunft fit zu machen. Viele Kommunen sind erkennbar verarmt, die Infrastruktur in zum Teil schlechtem Zustand. Es liegt auf der Hand, dass die Kapitalströme in England, noch weitaus stärker als auf dem Kontinent, in eine bestimmte Richtung fließen. Damit dies auch künftig so bleibt, scheint es nur eine Lösung zu geben – den Brexit.

Die nachfolgende Fotoschau zeigt einen prägnanten Ausschnitt aus diesem schönen, verspulten Land. Viel Spaß!

Hinweis: Zuerst den Bildschirm vergrößern, dann starten!

 

 

 

 

Aufzug-Testturm

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Auf 246 m Länge zerteilt der Testturm das Blau des Himmels und konkurriert mit Sonne, Wolken und Flugzeugen.

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In weniger als 10 Monaten wurde der Turm errichtet. Nur 68 Tage waren erforderlich, um die Betonhülle des Turmes zu gießen. Mittels Gleitschalungsbauweise wuchs der Turm täglich um 5,6 m in die Höhe. Betoniert wurde rund um die Uhr.

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Die Betonröhre des Turms steckt 30 m tief in der Erde. 232 m über der Erdoberfläche befindet sich die Aussichtsplattform, die höchste in Deutschland.

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Der Blick geht von der Schwäbischen Alb über Rottweil und die Bar bis zum Schwarzwald. Bei guter Sicht erkennt man sogar die 4000er der Berner Alpen.

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Die Fassade des Turmes besteht aus einem vorgehängten Glasgewebe, das mit Teflon beschichtet ist. Diese Verkleidung gibt dem Turm sein spektakuläres Aussehen. Im Outfit eines überdimensionalen Bohrers scheint er sich – der Verkleidung sei Dank – förmlich in den Himmel zu schrauben.

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Doch hinter dieser Verkleidung steckt mehr als nur Ästhetik. So beschattet sie die Betonröhre des Turmes. Dadurch werden die thermischen Spannungen geringer, so dass weniger Stahl beim Betonieren verbaut werden musste. Zugleich sorgt die Verkleidung für einen geringeren Strömungswiderstand bei Wind. Dies reduziert die Amplitude mit der der Turm schwingt. Ein zusätzlicher Schwingungsdämpfer mit 240 t Masse begrenzt die Amplitude auf 36 cm.

Mit Hilfe von Stellmotoren kann der Schwingungsdämpfer aber auch dazu benutzt werden, den Turm gezielt in Schwingung zu versetzen, um so die Auswirkungen auf die Aufzugstechnik zu testen. Insgesamt befinden sich 12 Aufzugsschächte im Turm. Der schnellste Aufzug bringt es auf rund 65 km/h.

Weitere Informationen siehe unter ThyssenKrupp .

Sonnenblumen

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Sogar auf der Albhochfläche blühen nur noch einzelne Exemplare. Die letzte Gelegenheit also, um zu zeigen, weshalb die Sonnenblume Sonnenblume heißt.

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Das mit dem Namen geht doch wohl in Ordnung, oder?

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Milch- und andere Straßen

Nächte, in denen die Voraussetzungen für gute Sternenbilder stimmen und die so angenehm warm sind, dass das Herumexperimentieren Spaß macht, sind so zahlreich nicht. Diesen Sommer hat es immer wieder mal gepasst.

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Wieder einmal suchte ich einen Parkplatz nahe der Salmendinger Kapelle auf. Ich wusste, dass sich hier die Milchstraße schön zwischen Bäumen platzieren lässt, deren Kronen sich wie Scherenschnitte vom Nachthimmel abheben. Die Ortschaft Ringingen sorgt hier für eine ansprechende Hintergrundbeleuchtung.

IMG_6260Die nahe Straße fand ich anfänglich ziemlich störend, doch dann bezog ich die Fahrzeuge bewußt in die Bildgestaltung ein.

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Zum Schluss war ich von der Teilbeleuchtung der Landschaft richtig begeistert.

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Soca, Slowenien

Diesen Juni war es endlich wieder einmal so weit. Nach über einem Jahr Pause packte ich mein Kajak auf´s Autodach und fuhr an die Soca nach Slowenien. Die Soca hat in den Julischen Alpen ein herrliches Tal geformt, das Outdoorsportler aller Facetten anlockt. Das nachfolgende Bild zeigt die Ebene bei Bovec mit Blick auf den Mangart (li). Der im ersten Weltkrieg schwer umkämpfte Berg war Teil der Isonzofront (Isonzo = Soca). In insgesamt zwölf Schlachten zwischen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich einerseits und Italien andererseits wurden hier hunderttausende Soldaten abgeschlachtet. Bei Interesse siehe staatsarchiv.at oder Wikipedia.

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Mit ihrem türkisenen Wasser, das herrlich mit den weißen Kalksteinblöcken und Sandbuchten kontrastiert, bietet die Soca traumhaftes Wildwasser. Im nachfolgenden Bild verschwindet der Bach unter der Hängebrücke zwischen den Kalkfelsen der Oberen Blockstrecke.

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Die Hängebrücke ermöglicht einen optimalen Überblick über den nachfolgenden Streckenabschnitt und erleichtert so die Auswahl einer geeigneten Fahrtroute.

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Vom Kajak aus bietet sich jedoch eine völlig andere Perspektive. Hier eine Dreiergruppe bei der „Arbeit“.

 

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Wie man sieht, erfordert die Befahrung der Blockstrecke volle Konzentration.

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Erst wenn alle Gruppenmitglieder eine Passage sicher bewältigt haben, geht es weiter.

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Faszination Toskana: Massa Marittima

Massa Marittima gehört sicher nicht zu den ganz bekannten Städten in der Toskana, doch das hat auch sein Gutes: Die großen Touristenströme gehen an dieser Perle mittelalterlicher Baukunst vorbei. Auf einem Bergrücken in 380 m Höhe nordwestlich von Grosseto gelegen, reicht das Panorama bis ans Meer.

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Der Aufschwung von MM kam im 9. Jahrhundert, als der Bischofssitz aus Sicherheitsgründen von Populonia hierher verlegt wurde. Im 11. Jh. entsand dann die Duomo Cathedrale di San Cerbone, das überragende Bauwerk in der Altstadt.

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Die Freitreppen sind ein beherrschendes Stilelement des Doms …

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und ein überzeugendes Gestaltungselement für die Piazza Garibaldi, die sich vor dem Dom ausbreitet.

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Natürlich hat das ehemalige Bergbaustädtchen noch mehr zu bieten, wie zum Beispiel die mächtigen Befestigungsanlagen, die sich über steile Treppen erschließen. Beim Schlendern durch die engen Gassen fällt die Beschaulichkeit auf. Dies ist kein Zufall, ist die Stadt doch seit 1999 Mitglied in der Cittaslow Bewegung, einem inzwischen internationalen Netzwerk zur Entschleunigung und Erhöhung der Lebensqualität in Städten.

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So machten auch diese alten Frauen, die sich nach dem Einkauf auf einer Bank vor dem Laden bei einem Schwatz erholten, einen völlig entspannten Eindruck. Für das Foto rückten sie sich gerne zurecht.

Die Hauseingänge in der Altstadt sind meist noch mit schweren Holztüren und gediegenen Türklopfern gesichert.

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Etwas weniger entspannt waren die beiden alten bzw. sehr alten Damen, die diesen Fiat 500 fuhren, zu einem Foto waren sie nicht zu bewegen – schade!

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Weitere Beiträge zur Toskana: Toscana, Herbst in der Toscana, Strandfüchse, Giardino dei Tarrocchi, Faszination Toscana: Siena, Vom Chianti in die Maremma

Vom Chianti in die Maremma

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Castello di Brolio

Das Castello di Brolio gilt als Symbol für die Weinbauregion Chianti Classico. Bereits seit 1141 ist das Castello im Besitz der Familie Ricasoli. Seit 1993 betreibt hier Baron Francesco Ricasoli den Weinbau nach einem Konzept nachhaltiger Bewirtschaftung. Mit der Rückbesinnung auf die alten Rebsorten wurde Ricasoli zum Motor einer Bewegung, die sich den qualitativ hochwertigen Ausbau des Chianti Classico auf die Fahnen geschrieben hat. Das Weingut Ricasoli ist das größte im Anbaugebiet Chianti Classiso und eines der ältesten weltweit.

Vom Castello aus schweift der Blick weit hinaus über die Weinberge.

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Von unserer Unterkunft Podere Casato genossen wir diese herrlichen Lichtspiele.

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Der Ombrone, der hier im Hügelland des Chianti entspringt, durchschneidet auf seinem Weg nach Süden die Crete Senesi, bevor er die Maremma mit Wasser versorgt und unweit von Grosseto ins Meer mündet. Wir folgten dem Flusslauf gen Süden. Am Oberlauf des Flusses besuchten wir die Abbadia di Ombrone. Gegründet 867, war sie eine der ältesten Klosteranlagen des Chianti. Heute ist die Anlage im Privatbesitz.

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Auf unserer Fahrt durch die Crete Senesi passierten wir südlich von Asciano diesen herrlichen Landsitz, der heute als Hotel umfunktioniert ist.

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Das schmale Sträßchen, das in seinem weiteren Verlauf den Bergrücken folgte, bot immer wieder spektakuläre Aussichten.  Die Abbazia di Monte Oliveto Maggiore, deren Kreuzgang für seine Fresken bekannt ist, verfügt auch über eine tolle, alte Allee. Für mich das schönste Motiv.

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Im südwestlichsten Zipfel der Maremma, faszinierte uns das kleine Städtchen Capalbo, dessen Häuser wie Schwalbennester auf einem Hügel kleben. Unweit des Städtchens befindet sich der Tarotgarten, der eine Besichtigung lohnt. Siehe auch: Giardino dei Tarrocchi

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Westlich von Grosseto zeigte sich unsere Lieblingsallee wieder einmal in einem ganz neuen Licht.

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Weitere Berichte zur Toskana: ToscanaHerbst in der ToscanaStrandfüchse, Giardino dei Tarrocchi, Faszination Toscana: Siena